Pastoren

Pastor Heiko Reinecke

Mein Name ist Heiko Reinecke und ich bin Pastor dieser wunderbaren Gemeinde. Ich bin mit Mirjam verheiratet und wir haben zwei Söhne. Mit neunzehn Jahren begegnete ich gleichaltrigen Menschen, die trotz aller Unvollkommenheit etwas besaßen, das mir fehlte. In dieser Zeit begegnete mir Jesus immer wieder in unterschiedlicher Form. Durch sein Wort, durch andere Menschen und Ereignisse zeigte er mir, wie sehr er um mich ringt und mich in seine Gemeinschaft und Nachfolge einlädt.

Ich nahm seine Einladung an.

Das war die folgenreichste Entscheidung meines Lebens. Für mich ist es ein unumstößliches  Zeichen seiner Gnade, dass er mich verändert und berufen hat. Meine spätere Glaubenstaufe ist in dieser Hinsicht ein Bekenntnis, Gehorsamsschritt und eine bewußte Lebenswende.

Anschließend habe ich evangelische Theologie in Tübingen und Heidelberg studiert und meinen Abschluß als Diplom Theologe gemacht. Nach einem vierjährigen Dienst als Jugendpastor absolvierte ich ein Anerkennungsjahr an der Baptistischen Hochschule in Elstal.

Die Liebe, Annahme und echte Hoffnung, die nur Gott uns geben kann, begeistern mich immer wieder aufs Neue und motivieren mich auch, den Dienst zu tun, zu dem er mich berufen hat, damit noch mehr Menschen Gottes Wesen kennenlernen und zu einem neuen Leben mit ihm befreit werden. 

Eine Gemeinschaft, in der Jesus Christus im Zentrum steht und der Heilige Geist wirken darf, wird in natürlicher Weise Liebe, Vergebung, wahre Freiheit und tiefen Frieden für sich entdecken und ausstrahlen. Das ist zutiefst anziehend für jeden Menschen und ist meiner Meinung nach der Schlüssel für unser Gemeindewachstum der letzten Jahre in Osnabrück.

Als Pastor einer internationalen Gemeinde, weiß ich um die Herausforderung einer mehrkulturellen Gemeinschaft und ich weiß auch um ihre Schönheit. An Gottes Tisch werden die Menschen von allen Himmelsrichtungen zusammen geführt. Einen Vorgeschmack darauf kann man in unserer Gemeinde erhalten.

Eine für mich wichtige Erkenntnis prägt meinen Dienst. Ich bin nicht annähernd perfekt, sondern abhängig von Christus. Und das ist wunderbar so und macht mich dankbar. Daher sehe ich als erste Priorität und Verantwortung meine wachsende Beziehung zum Herrn. Nur daraus kann für mich ein gesunder und nachhaltiger Hirtendienst hervorgehen. 

Pastor Mathias Hamm

Meine Geschichte beginnt in Curitiba, im Süden Brasiliens. Mein Vater ist Brasilianer und meine Mutter Deutsch-Uruguayerin. Als ich knapp drei Jahre alt war, sind wir nach Deutschland übergesiedelt Zuerst lebten wir im Umkreis von München – dann direkt in der Münchner City. Ich bin Gott sehr dankbar dafür, dass mir meine Mutter schon von klein auf aus der Kinderbibel vorgelesen hat und ich in meinem kindlichen Glauben mit schon etwa fünf Jahren mein Leben Jesus übergeben habe. Mit neun Jahren bestärkte mich mein Vater dazu zu den christlichen Pfadfindern, den Royal Rangers, zu gehen.

Gottes Treue und seine wundervolle Führung faszinieren mich sehr!

Neben Spiel, Spaß und guten Andachten fand ich da prägende Leiter, die mir zum Vorbild wurden. Mit 13 Jahren ließ ich mich nach meinem langgehegten Wunsch taufen. In meiner Teenager-Zeit hatte ich schwere Jahre, da sich meine Eltern häufig stritten und sich leider auch scheiden ließen. Ich war so traurig und enttäuscht darüber, dass sich leider auch Christen scheiden lassen. Aufgrund dessen habe ich mich auch von der Gemeinde zurückgezogen. Vielmehr verbrachte ich die Zeit hauptsächlich mit meinen Fußballfreunden; auch die Pfadfinder wollte ich schon verlassen. Nach einem sehr erfolgreichen Sponsorenlauf wurde der Hauptstammleiter auf mich aufmerksam und fragte mich, ob ich mir vorstellen konnte, als Teamleiter eine Jungs-Gruppe zu betreuen. Interessanterweise begriff ich sofort, dass es sich hier für mich um eine entscheidende Wegkreuzung handelte: Nicht die Motivation für diese Arbeit, sondern die bewusste Entscheidung für ein Leben mit Jesus hing für mich daran. Gott sei Dank entschied ich mich dafür und gab die Dinge auf, die mich davon abhalten wollten Jesus ganz nachzufolgen.

Ich leitete schließlich selbst ein Royal Ranger-Team und ein evangelistisches Fußballprojekt, bis Gott mich zu einem vierjährige Theologie- und Sportmissions-Studium am Theologischen Seminar Rheinland ermutigte. Nach der Theorie stürzte ich mich sofort in die Praxis und engagierte mich sozial-missionarisch in den verschiedensten Brennpunkten dieser Welt: In der Bronx, in einem Armenviertel Rio de Janeiros und auf der Hamburger Reeperbahn. In diesen Zeiten habe ich Gottes Wirken und seine Bewahrung sehr intensiv wahrgenommen. Diese außergewöhnlichen Erfahrungen habe ich als große Zurüstung erlebt. Ich könnte ganze Kapitel über jede einzelne dieser Stationen schreiben. Stattdessen lade ich dich ein, bei Interessen und Fragen mich einfach persönlich anzusprechen. Nach all diesen Abenteuern habe ich ein dreijähriges Vikariat erfolgreich absolviert und wurde zum Pastor ordiniert.

Direkt im Anschluss durfte ich meinen pastoralen Dienst in der EFG Osnabrück antreten. Ich bin sehr glücklich und dankbar darüber, dass meine Verlobte Vanessa und ich das gleichermaßen von Gott auf´s Herz bekamen. Es ist uns beiden eine große Freude, Teil dieser großartigen Gemeinde sein zu dürfen!

„Denn deine Gnade reicht, so weit der Himmel ist, und deine Treue, so weit die Wolken gehen.“ (Psalm 108,5)